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Südkorea und China über Zusammenarbeit in Nordkorea-Frage einig
Write: 2003-07-09 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Anlässlich des Chinabesuchs des südkoreanischen Präsidenten Roh Moo-hyun haben Südkorea und China eine elf Punkte umfassende Erklärung veröffentlicht. Darin einigten sich beide Länder unter anderem darauf, ihre bilaterale Zusammenarbeit in der Koreafrage zu verstärken. Seoul und Peking drückten ferner ihren Wunsch aus, dass der durch die Pekinger Dreier-Gesprächsrunde geschaffene Anlass für Dialog aufrecht erhalten werden und die Situation in eine positive Phase eintreten kann. Diplomatische Beobachter gehen davon aus, dass beide Länder mit dieser Formulierung die Wichtigkeit der Wiederaufnahme von multilateralen Nukleargesprächen hervorgehoben haben. In der Erklärung hieß es auch, dass Südkorea bekräftigt habe, dass die nordkoreanische Nuklearkrise nachweislich und unumkehrbar und somit vollständig beigelegt werden soll. China habe dazu aufgerufen, dass gleichzeitig Nordkoreas Bedenken über seine Sicherheit zerstreut werden sollen. China drückte zudem seine Unterstützung dafür aus, dass Südkorea als in die Koreafrage direkt involviertes Land eine konstruktive Rolle spielen kann. Vereinbart wurde außerdem die Revision des bilateralen Investitionsabkommens und die Entwicklung von zukunftsorientierten Wirtschaftsbeziehungen. In der Taiwanfrage unterstrich China erneut sein Prinzip des Ein-China.
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