Nordkorea hat ein Ministerium für die Anlockung von Auslandskapital und die wirtschaftliche Kooperation mit anderen Ländern gegründet.
Das Handelsministerium, die Kommission für gemeinsame Investitionen und die Kommission für Wirtschaftsentwicklung des Landes seien zum Ministerium für Außenwirtschaft zusammengelegt worden, berichtete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA. Ein entsprechendes Gesetz des Ständigen Komitees der Obersten Volksversammlung sei jüngst veröffentlicht worden.
KCNA erwähnte jedoch den konkreten Status und die Geschäftsbereiche des neuen Ministeriums nicht. Auch wurde nicht bekannt, wer dessen Leitung übernommen hat.
Der Schritt wird als Versuch verstanden, die Steuerung der Außenwirtschaft unter einem Dach zusammenzuführen und deren Status zu erhöhen, damit die wirtschaftliche Entwicklung unterstützt wird.
Die drei zusammengelegten Organe waren bislang dem Kabinett unterstellt. Das Handelsministerium war für den Außenhandel zuständig, die Kommission für gemeinsame Investitionen für die Anlockung von Auslandskapital und die letzte Kommission für Tätigkeiten im Zusammenhang mit regionalen Wirtschaftssonderzonen.