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Innerkoreanisches

Parlament beginnt Untersuchungen wegen Pyeongchang-Niederlage

Write: 2003-07-09 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Das politische Nachspiel um die gescheiterte Bewerbung Pyeongchangs um die Austragung der Olympischen Winterspiele 2010 spitzt sich offenbar zu. Das südkoreanische Parlament hat heute eine Untersuchung begonnen, um die umstrittenen Hintergründe der Niederlage gegen den Mitbewerber Vancouver ans Licht zu bringen. Der Kulturminister Lee Chang-dong und der Vorsitzende des Bewerbungsausschusses, Kong Ro-myung, werden vor dem Sonderausschuss des Parlaments zu den Vorwürfen gegen Kim Un-yong aussagen. Der Südkoreaner Kim war zwei Tage nach Pyeongchangs Niederlage erneut als IOC-Vizepräsident gewählt worden. Kim wird vorgeworfen, mit seiner Bewerbung um den Posten des IOC-Vizepräsidenten Pyeongchangs Bemühungen geschadet zu haben. Das IOC habe Südkorea mit der Vergabe der Winterspiele an Pyeongchang und der Neuwahl Kims nicht zwei Siege zugestehen wollen, hieß es. Pyeongchangs Bewerbung ist in der zweiten Abstimmungsrunde knapp gescheitert. Kim Un-yong hat die Vorwürfe strikt zurückgewiesen und will ebenfalls vor dem Parlament aussagen. Falls sich der Verdacht bestätigen sollte, wird das Parlament eine entsprechende Strafe beschließen. Wahrscheinlich wäre dann eine Klage vor dem Parlaments-Ethikausschuss oder die Aufforderung zum Rücktritt von offiziellen Posten.

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