Südkorea hat sich das Recht gesichert, Tiefseeminen im Indischen Ozean zu erforschen.
Das teilte das Ministerium für Ozeane und Fischerei mit. Das Ressort habe mit der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA) einen Vertrag abgeschlossen, der es Südkorea erlaubt, eine 10.000 Quadratkilometer große Zone von hydrothermalen Erzlagerstätten in der Mitte des Ozeans zu erforschen.
Hydrothermale Erzlagerstätten auf dem Meeresboden enthalten Metalle wie Gold, Silber, Mangan, Kupfer und Nickel.
Südkorea will 15 Jahre lang das Gebiet erforschen und eine 2.500 Quadratmeter große Zone auswählen, um ein Erschließungsrecht zu beantragen.