Private Verbände Süd- und Nordkoreas haben vereinbart, eingestellte innerkoreanische Projekte für die Aufforstung in Nordkorea nach vier Jahren wieder aufzunehmen.
Das teilte der Generalsekretär der südkoreanischen Organisation Green One Korea nach einem Treffen mit nordkoreanischen Vertretern des Koreanischen Gremiums für Versöhnung und Kooperation in Kaesong am Donnerstag mit.
Angesichts großer Schäden durch Schädlinge in Pjöngjang und weiteren Gebieten sei die Schädlingsbekämpfung in Wäldern als Aufgabe mit höchster Priorität festgelegt worden, hieß es.
Außerdem wurde beschlossen, Projekte für die Gründung von Baumschulen in sechs Regionen und für die Aufforstung in Pjöngjang und Kaesong schrittweise wieder aufzunehmen.
Green One Korea musste seine Unterstützung für Aufforstungsprojekte in Nordkorea gemäß den Sanktionen der Seouler Regierung vom 24. Mai 2010, die den innerkoreanischen Austausch grundsätzlich verbieten, unterbrechen.