Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hat rund 7.000 im Zusammenhang mit der Hinrichtung von Jang Song-thaek untersuchte Personen begnadigt.
Eine ranghohe Quelle in Nordkorea teilte mit, dass seit der Hinrichtung von Jang, Kims angeheiratetem Onkel, über 7.000 beteiligte Personen und Verwandte von regionalen Büros des Ministeriums für Staatssicherheit inhaftiert und vernommen worden seien. Kim Jong-un habe die meisten von ihnen begnadigt, unter der Voraussetzung des Treueschwurs, hieß es.
Nach Jangs Hinrichtung ist ein Teil seiner Vertrauten einer Säuberung zum Opfer gefallen. Demgegenüber bleiben andere Vertraute wie Parteisekretär Kim Yang-gon weiter im Amt. Angesichts einer schwachen Machtgrundlage habe Kim Jong-un sie offenbar durch diesen Schritt dazu bewegen wollen, ihm die Treue zu schwören, berichteten Beobachter.
Laut mehreren Quellen fielen mehrere dutzend Personen im Zusammenhang mit Jang einer Säuberung zum Opfer, rund 300 Menschen wurden in Gefangenenlager gebracht.