Südkorea hat im ersten Halbjahr unter den Schwellenländern die zweitstärkste Aufwertung der Landeswährung verzeichnet.
Nach Angaben der Finanzanlagebranche und der Nachrichtenagentur Bloomberg gewann der koreanische Won seit Jahresanfang bis 27. Juni um 3,57 Prozent an Wert. Der Won-Dollar-Wechselkurs fiel auf 1.013,4 Won pro Dollar, den niedrigsten Stand in diesem Jahr.
Unter den Währungen von 24 untersuchten Schwellenländern verzeichnete der brasilianische Real mit 7,67 Prozent die größte Aufwertung. Ein Dollar kostete Ende des vergangenen Jahres noch 2,3621 Real, am 27. Juni lediglich 2,1938 Real.
Die allgemeine Aufwertung der Währungen von Schwellenländern wird auf den Wertverlust des US-Dollar und des Euro zurückgeführt. Zum deutlichen Wertgewinn des Won trug zudem der seit 27 Monaten anhaltende Leistungsbilanzüberschuss Südkoreas bei.