Die südkoreanische Konjunktur erholt sich weiterhin nur schleppend.
Der Konsum habe sich noch nicht in vollem Umfang erholt, teilte das Finanzministerium in seinem jüngsten Konjunkturbericht mit. Die Investitionen seien ebenfalls nicht stabil.
Die Industrieproduktion ging im Mai den zweiten Monat in Folge zurück. Die Umsätze von Kaufhäusern und Discountern schrumpften im Juni im Vorjahresvergleich. Demgegenüber ging es bei den Ausgaben für Benzin und Kreditzahlungen aufwärts.
Bei den Wohnungspreisen gab es im Juni kaum Veränderungen, während die Mietpreise um 0,1 Prozent zunahmen.
Das Ministerium äußerte, dass es hinsichtlich Anlageinvestitionen und der Gesamtaussichten positive Faktoren wie den Exportzuwachs gebe. Bei den Investitionen im Baugewerbe seien jedoch negative Faktoren wie ein Rückgang der angebotenen Wohnungen zu beobachten.