Nordkorea hat am Mittwochmorgen zwei Kurzstreckenraketen ins Ostmeer geschossen.
Der Vereinigte Generalstab in Südkorea teilte mit, dass die Geschosse um 4 Uhr und 4.20 Uhr in der Provinz Hwanghae abgefeuert worden seien.
Vermutlich habe es sich um Scud-Raketen mit einer Reichweite von 500 Kilometern gehandelt. Die Raketen seien ohne vorherige Warnung für den zivilen Luftverkehr oder die Schifffahrt gestartet worden.
Es sei das erste Mal seit dem Jahr 2000 gewesen, dass der Norden Raketen im westlichen Teil gestartet habe. Offenbar habe der Norden zeigen wollen, dass auch von anderen Orten aus Raketen abgefeuert werden können, hieß es.
Es war bereits das 13. Mal in diesem Jahr, dass Nordkorea Kurzstreckengeschosse abfeuerte.
Die Streitkräfte haben ihre Überwachungstätigkeiten gegen weitere Raketenstarts unterdessen verstärkt.