Das Vereinigungsministerium hat den Besuch von vier Vertretern der südkoreanischen Hilfsorganisation World Vision in Nordkorea zugelassen.
Nach Angaben der Organisation reisten die Mitarbeiter auf dem Landweg in die nordkoreanische Stadt Kaesong, um dort mit ihren nordkoreanischen Partnern über das gemeinsame Projekt zur Unterstützung von Landwirten zu sprechen.
Das Projekt war 2010 unterbrochen worden, als die südkoreanische Regierung nach dem Untergang des Kriegsschiffes Cheonan den privaten Austausch mit dem kommunistischen Land untersagte.
Jüngst genehmigte das Ministerium außerdem die Fortsetzung des gemeinsamen Projektes zur Aufforstung in Nordkorea sowie des Projektes zum Verfassen eines gemeinsamen Wörterbuches beider Koreas und begann damit, den innerkoreanischen Austausch auf privater Ebene auszubauen.