Die südkoreanische Regierung hat einem privaten Verband einen Besuch für die Hilfsaktion nach dem Einsturz eines Hochhauses in Pjöngjang im Mai verboten.
Seit dem Unglück seien bereits fast zwei Monate vergangen und es gebe Anzeichen für neue Baurarbeiten vor Ort. Daher sei ein Besuch in Nordkorea für Aufräumarbeiten oder Rettungsarbeiten nicht angemessen, begründete ein Vertreter des Vereinigungsministeriums die Entscheidung.
Die Organisation „Korea Rescue Association“ wollte Vertreter nach Nordkorea schicken, da eine nordkoreanische Behörde am 6. Juni um Katastrophenhilfe wegen des Einsturzes eines 23-stöckigen Apartementhauses am 13. Mai in Pjöngjang gebeten habe. Zu ihrem Besuchsantrag teilte das Vereinigungsministerium eine ablehnende Position mit, da es ungewiss sei, um was für eine Behörde es sich bei der Bittstellerin handele.
Daraufhin beanftragte der Verband am 26. Juni erneut die Reise in den Norden, damit eine Vorhut zum Unfallort fahre, um die Lage zu überprüfen.