Südkorea und China kommen am heutigen Montag in Daegu zur zwölften Runde ihrer Verhandlungen zum Abschluss eines Freihandelsabkommens zusammen.
Beide Staaten konnten sich bei der siebten Runde im vergangenen September darauf einigen, bei 90 Prozent von den betroffenen 12.000 Gütern die Zölle abzuschaffen. Nach dem Abschluss der ersten Phase setzte sich jedoch das Tauziehen um das Ausmaß der Öffnung im Warenbereich fort.
Südkorea fordert von China, seinen Markt für Industriegüter zu öffnen. Demgegenüber verlangt China, den südkoreanischen Markt für Agrar- und Fischereiprodukte zu öffnen.
Die neue Verhandlungsrunde lenkt Aufmerksamkeit auf sich, da diese nach dem bilateralen Spitzentreffen am 3. Juli in Seoul zustande kommt. Präsidentin Park Geun-hye und ihr Amtskollege Xi Jinping vereinbarten damals, die Anstrengungen zu verstärken, damit die Freihandelsgespräche binnen Jahresfrist erfolgreich abgeschlossen werden.
Demnach wird erwartet, dass die fünftägigen Gespräche erkennen lassen, ob das Versprechen beider Staatschefs Veränderungen bei den FHA-Verhandlungen herbeiführen werde und ihr Ziel realisiert werden könnte.