Die südkoreanische Regierung will humanitäre Hilfsprojekte für Nordkorea durch private Verbände finanziell unterstützen.
Eine Ausschreibung hierzu werde heute veröffentlicht, teilte ein Vertreter des Vereinigungsministeriums mit.
Damit werden erstmals seit der Einführung der Sanktionen gegen den Norden im Mai 2010 Aktivitäten privater Hilfsorganisationen für Nordkorea staatlich bezuschusst.
Insgesamt drei Milliarden Won oder 2,9 Millionen Dollar sollen aus dem innerkoreanischen Kooperationsfonds bereit gestellt werden. In drei Bereichen, Gesundheit und Medizin, Landwirtschaft sowie Viehzucht werden jeweils eine Milliarde Won oder 974.000 Dollar zur Verfügung gestellt.
Die Regierung will nach der Prüfung der vorgelegten Pläne privater Organisationen die Nutznießer auswählen.