Die südkoreanische Regierung hat Nordkoreas Behauptung zum Grund für die gescheiterten Gespräche über dessen Teilnahme an den Asienspielen als haltlos zurückgewiesen.
Nordkorea hatte zuvor die ungerechte Haltung der südkoreanischen Delegation für das Scheitern der Diskussionen am Donnerstag verantwortlich gemacht.
Die südkoreanische Seite habe beim Treffen die Position mitgeteilt, dass es wünschenswert sei, in Fragen betreffend Athleten und Anfeuerungsgruppen von Teilnehmerländern internationalen Bräuchen und Regelungen der Veranstaltung zu folgen, sagte ein Regierungsvertreter. Die Sicherung des Komforts für Nordkoreaner werde ebenfalls auf der Grundlage internationaler Gepflogenheiten überprüft, habe der Süden gesagt.
Auch sei die Position übermittelt worden, dass aus Sicherheitsgründen der Einsatz großer Nationalflaggen Nordkoreas vorzugsweise aufgegeben werden sollte.
Die nordkoreanische Delegation habe jedoch plötzlich gegen die Feststellung von Details durch südkoreanische Vertreter Einwände erhoben und den Sitzungssaal verlassen, hieß es weiter.