Die südkoreanische Regierung hat erneut Nordkoreas falsche Behauptungen zu den gescheiterten Gesprächen über dessen Teilnahme an den Asienspielen in Incheon bedauert.
Der Norden gibt immer wieder dem Süden die Schuld an den ergebnislos beendeten Arbeitsgesprächen in der vergangenen Woche und kritisiert Seoul.
Sollte Nordkorea wirklich wünschen, seine Athleten zu den Asienspielen zu schicken und die Beziehungen zu Südkorea zu verbessern, sollte das Land eine aufrichtigere Haltung zeigen, forderte der Sprecher des Vereinigungsministeriums Kim Eui-do.
Bezüglich einer möglichen Wiederaufnahme der Gespräche hieß es, dass Seoul fürs erste die Haltung Nordkoreas beobachten wolle.
Zur Bezuschussung der Aufenthaltskosten für die nordkoreanische Mannschaft und Anfeuerungsgruppe, einer der wichtigsten Streitpunkte, äußerte Kim die Position, dass Seoul internationalen Bräuchen folgen wolle. Nötigenfalls sei jedoch eine getrennte Diskussion denkbar.