Finanzminister Choi Kyung-hwan hat vor einem langjährigen Konjunkturrückgang in Südkorea wie im Fall Japans gewarnt.
Während sich nur ein geringes Wachstum fortsetze, ließen in letzter Zeit sogar die schwachen Erholungstendenzen wieder nach, sagte Choi bei einer Diskussion zwischen Regierung und Regierungspartei.
Es werde sogar befürchtet, dass die Glut für die Erholung erlischen werde. Man sei darüber besorgt, dass die koreanische Wirtschaft ohne einen neuen Wendepunkt dem Beispiel der „20 verlorenen Jahre“ Japans folgen könnte, warnte Choi.
Das neue Wirtschaftsteam wolle mittels einer kühnen und offensiven Politik die Stimmung in der Wirtschaft und Gesellschaft erneuern. Höchste Priorität habe die Belebung der Binnennachfrage. Das Team wolle groß angelegte Maßnahmenpakete der makroöknomischen Politik erweitern, bis sich klare Wirkungen einstellen, betonte der neue Minister.
Er wolle Kernaufgaben des Drei-Jahres-Plans zur Wirtschaftsinnovation, darunter die Deregulierung und Förderung der Dienstleistungsindustrie im zweiten Halbjahr mit hohem Tempo umsetzen, um konkrete Ergebnisse zu erzielen. Um die Wirkung der Maßnahmen zu maximieren, werde der Haushalt für das kommende Jahr möglichst erweitert, hieß es weiter.