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Wirtschaft

EU-Entscheidung zu Südkorea wegen illegaler Fischerei wird voraussichtlich vertagt

Write: 2014-07-23 09:17:47Update: 2014-07-23 10:32:55

EU-Entscheidung zu Südkorea wegen illegaler Fischerei wird voraussichtlich vertagt

Die Europäische Union könnte die Entscheidung über die Aufnahme Südkoreas in ihre schwarze Liste wegen illegaler Fischerei möglicherweise auf das nächste Jahr verschieben.

Ursprünglich wurde erwartet, dass die endgültige Entscheidung, ob Südkorea als Land mit illegaler, nicht gemeldeter und unregulierter Fischerei (IUU) eingestuft werden soll, im September gefällt wird.

Nach Angaben des südkoreanischen Ministeriums für Ozeane und Fischerei gibt es Anzeichen für eine Vertagung der Entscheidung. Nach ihrer endgültigen Untersuchung vor Ort im Juni habe die Union weitere Diskussionen gefordert.

Das Ministerium beschloss unterdessen, ein satellitengestütztes elektronisches System für ein Fischerei-Logbuch aufzubauen. Schiffe für die Hochseefischerei sollen dann nicht mehr nur einmal im Monat sondern täglich über ihre Fangmenge berichten. Zudem will das Ressort der Forderung der EU, das Gesetz zur Förderung der Fischerei in Übersee gemäß internationalen Normen zu ändern, nachkommen.

Die EU hatte im vergangenen November Südkorea als vorläufiges Land mit IUU bestimmt. Grund war, dass koreanische Schiffe für Hochseefischerei mehr Fische als erlaubt gefangen oder Pflichten im Zusammenhang mit der Schiffskennung verletzt hatten.

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