Differenzen über die Erweiterung des regulären Lohns sind zum wichtigsten Streitpunkt bei den diesjährigen Tarifverhandlungen geworden.
Gewerkschaft und Management des Autobauers Hyundai Motor gelang es auch nach 12 Verhandlungsrunden nicht, ihre Differenzen abzubauen. Die Unternehmensführung bestätigte am 24. Juli, reguläre Bonuszahlungen nicht als regulären Lohn betrachten zu wollen. Die Gewerkschaft erwägt nun einen Streik. Ähnliche Konflikte gibt es auch bei Kia Motors und Renault Samsung.
Im Falle von über 220 Arbeitgebern wurden wegen der Höhe des regulären Lohns Gerichtsverfahren angestrengt.
Der Oberste Gerichtshof hatte Ende des letzten Jahres geurteilt, dass regelmäßige Bonuszahlungen zum regulären Lohn gezählt werden sollten. Vom regulären Lohn hängt die Höhe der Boni sowie der Abfindung ab.