Die südkoreanische Regierung will gegen die Entscheidung der USA, koreanische Stahlrohre zur Öl- und Gasförderung mit Anti-Dumping-Zöllen zu belegen, vorgehen.
Die Regierung werde mögliche Einflüsse der Entscheidung auf den Export in die USA sowie rechtliche Aspekte prüfen und angemessene Maßnahmen treffen, sagte der stellvertretende Handelsminister Choi Kyung-lim vor der Presse.
Das US-Handelsministerium hatte am 11. Juli beschlossen, gegen koreanische Stahlrohre zur Öl- und Gasförderung, darunter solche von Hyundai Hysco, Anti-Dumping-Zölle von 9,89 bis 15,75 Prozent zu verhängen.
In seinem vorläufigen Urteil im Februar waren koreanische Unternehmen vom Dumpingverdacht freigesprochen worden.
Die USA hätten bei der vorläufigen Entscheidung den Gewinnsatz koreanischer Unternehmen berücksichtigt. Diesmal hätten sie jedoch mit dem hohen Gewinnsatz von multilateralen Unternehmen kalkuliert. Ob dies dem Abkommen der Welthandelsorganisation entspreche, wolle das Ministerium nun überprüfen, sagte Choi.