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Washington und Peking für diplomatische Lösung der Nuklearkrise weiter optimistisch

Write: 2003-07-17 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Obwohl Nordkorea den Besitz von waffentauglichem Plutonium erklärt hat, stehe laut US-Außenminister Colin Powell die Möglichkeit einer diplomatischen Lösung weiter offen. Powell erklärte dies nach einem Gespräch mit seinem deutschen Amtskollegen Joschka Fischer. Washington verfolge mit besonderer Aufmerksamkeit die Ergebnisse des jüngsten Treffens zwischen dem chinesischen Vizeaußenminister Dai Bingguo und dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-il. Wie Powell weiter sagte, habe sein chinesischer Amtskollege Li Zhaoxing gestern in einem Telefonat mit ihm über die Ergebnisse des Nordkoreabesuchs von Dai Bingguo gesprochen. Unterdessen meldete ein ranghoher amerikanischer Regierungsbeamter, Nordkorea zeige nach chinesischen Angaben Bereitschaft, im Atomstreit einzulenken. Bei einem Telefongespräch mit Powell soll der chinesische Außenminister gesagt haben, dass die Aussichten für das Zustandekommen der multilateralen Nukleargespräche gut seien, so der US-Regierungsvertreter.

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