Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die südkoreanische Regierung aufgefordert, den Wechselkurs dem Markt zu überlassen und ihre Eingriffe auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
Eine Einmischung der Regierung solle darauf beschränkt sein, übermäßige Wechselkursschwankungen abzufedern. Man solle nicht verhindern, dass sich der Wechselkurs ausgeglichen bewege, betonte der IWF.
Die Organisation wies auch darauf hin, dass Südkoreas Überschuss in der Leistungsbilanz zu groß sei.
Der Überschuss habe 2013 6,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts Südkoreas betragen, nach 4,3 Prozent 2012. Das sei zu viel verglichen mit dem angemessenen Anteil von zwei Prozent, hieß es.