Eine höhere Erwerbsquote bei Frauen ist offenbar der Schlüssel zur Steigerung des potenziellen Wirtschaftswachstums Koreas.
Dies geht aus einem Bericht der koreanischen Notenbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) mit dem Titel "Strategien für die Reformierung des koreanischen Arbeitsmarktes zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums" hervor.
In dem Bericht hieß es unter anderem, durch Regierungsmaßnahmen wie Zuschüsse für die Kindererziehung und Steuerbegünstigungen könne der Unterschied der Erwerbsquote zwischen Mann und Frau in Korea um ein Drittel verringert werden.
Durch die Förderung der Wirtschaftsaktivitäten von mehr Frauen werde das Land negative Auswirkungen im Zuge der Alterung der Gesellschaft kompensieren können, hieß es.
Die Erwerbsquote bei Frauen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren lag im letzten Jahr bei 55,6 Prozent, während die bei den Männern 77,6 Prozent betrug. Im OECD-Vergleich rangiert das Land damit auf den untersten Plätzen.