Nordkorea baut offenbar kontinuierlich die Zentrifugenanlage zur Urananreicherung in Yongbyon aus.
Dies gab das US-Institut für Wissenschaft und Internationale Sicherheit (ISIS) am Mittwoch bekannt.
Das Institut habe die am 30. Juni aufgenommenen Satellitenbilder untersucht. Im Vergleich zu den Aufnahmen vom April habe man feststellen können, dass weiter Bauarbeiten für den Ausbau der Anlage erfolgen.
Baumaterialien östlich vom Gebäude, in dem die Urananreicherungsanlage vermutet werde, seien nicht mehr zu sehen. Auf den Schienen, die zum Gebäude führten, seien außerdem mit Baumaterialien beladene Züge beobachtet worden, hieß es.
Das Institut ergänzte, es sei schwierig, zu schlussfolgern, ob Nordkorea die Arbeiten an der Zentrifuge bereits abgeschlossen habe. Die Satellitenbilder deuten allerdings an, dass sich das kommunistische Land um die simultane Produktion von angereichertem Uran und Plutonium bemühe.