Eine Gruppe von in der ehemaligen Sowjetunion ansässigen Koreanischstämmigen hat am Sonntag am Baekdu-Berg in Nordkorea die Autofahrt von Nordkorea bis Südkorea feierlich gestartet.
Das berichtete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA. Die Autoparade werde ein Anlass sein, die Absicht und den Willen der Nation zu demonstrieren, ein neues Zeitalter des aus eigener Kraft wiedervereinigten und friedlichen Koreas zu eröffnen.
Teilnehmer der Zeremonie hätten gesagt, es sei die größte Tragödie der Nation, dass das Vaterland bis heute geteilt ist. Die Wiedervereinigung des Landes sei der sehnlichste Wunsch der Koreaner, dessen Erfüllung nicht mehr verschoben werden sollte, hieß es.
Die Gruppe trat anlässlich des 150. Jubiläums der Auswanderung von Koreanern nach Russland am 7. Juli in Moskau die Fahrt von Russland über Zentralasien nach Korea an. Das Team überquerte am 8. August die Grenze zu Nordkorea und wird am Donnerstag in Pjöngjang eintreffen. Es will am Samstag die militärische Demarkationslinie passieren und in Südkorea eintreffen.