Die Geschäftswelt will sich mit einem Wirtschaftssystem nach der Wiedervereinigung der Nation auseinandersetzen.
Der koreanische Verband der Großunternehmer FKI bildete einen Ausschuss für die Wirtschaft nach der Wiedervereinigung. Der Ausschuss aus 23 CEOs und Vertretern der beteiligten Institutionen sowie neun Experten kam am heutigen Donnerstag zu seiner ersten Sitzung zusammen.
Damit rief der Verband erstmals seit neun Jahren wieder einen ständigen Ausschuss im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung ins Leben. Sein Ausschuss für die innerkoreanische Wirtschaftskooperation war 1997 gegründet worden und hatte 2005 seine Arbeit unterbrochen.
An der Sitzung nahm neben dem ersten Vorsitzenden Son Gil-seung und weiteren Mitgliedern auch Vereinigungsminister Ryoo Kihl-jae teil.
Das Komitee will künftig einen Masterplan zur wirtschaftlichen Entwicklung Nordkoreas erstellen, Untersuchungen und Forschungen durchführen und bei globalen Wirtschaftskreisen die Unterstützung für Reform und Öffnung Nordkoreas sowie die Wiedervereinigung beider Koreas anstreben. Auch will es Meinungen der Wirtschaftskreise zu Visionen und Politik der Regierung für die Wiedervereinigung unterbreiten.