Die Indikatoren für die Realwirtschaft haben sich im Juli erneut verbessert.
Nach Angaben des Statistikamtes stieg die gesamte Industrieproduktion um 0,2 Prozent im Vormonatsvergleich. Damit wurde den zweiten Monat in Folge ein Wachstum verzeichnet, nach 2,2 Prozent Zuwachs im Juni.
Die Produktion im Bergbau und dem verarbeitenden Gewerbe nahm um 1,1 Prozent zu. Im herstellenden Gewerbe legte die Produktion um 1,2 Prozent zu. Bei Autos und Ölraffinerien wurde mit jeweils 10,7 und 7,5 Prozent ein deutlicher Zuwachs verzeichnet. Dagegen ging die Produktion bei Halbleitern und Zuliefermaterialien um 4,9 Prozent zurück und die bei elektrischen Geräten um 4,8 Prozent.
Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage blieb unverändert bei 100,1. Der für die künftigen Konjunkturentwicklungen stieg um 0,1 Punkte auf 101,6.