Nach der Öffnung des südkoreanischen Reismarktes wird der Zollsatz für Import-Reis 500 Prozent übertreffen.
Das sagte ein ranghoher Beamter des Landwirtschaftsministeriums bei einem Treffen mit Reportern. Für den Schutz der einheimischen Reisindustrie wolle die Regierung einen möglichst hohen Zollsatz festsetzen.
Zur Ansicht, nach der der höchste Zollsatz über 504 Prozent liegen würde, hieß es, dass er noch höher liegen würde.
Bevor die Regierung der Welthandelsorganisation (WTO) den Zollsatz mitteile, werde dies noch im September dem Parlament berichtet. Die Regierung werde nicht einseitig entscheiden, sondern auch Meinungen von Gegnern der Marktöffnung, darunter des Bauernverbandes, berücksichtigen.
Die Regierung habe in den letzten 20 Jahren 56 Billionen Won oder 55,3 Milliarden Dollar eingesetzt, um die Vorbereitungen für die Tariffestsetzung für Reisprodukte zu treffen. Deshalb werde die Marktöffnung keine Probleme mit sich bringen, hieß es weiter.
Wie verlautete, wolle das Ministerium bei einer Sitzung der für Außenwirtschaft zuständigen Minister diese Woche über die Angelegenheit und Details der Verhandlungen mit WTO-Mitgliedern berichten.