Die südkoreanische Regierung will die Aufenthaltskosten der nordkoreanischen Mannschaft für die Asienspiele in Incheon auf einem angemessenen Niveau bezuschussen.
Die Regierung habe vor, die Aufenthaltskosten der Nordkoreaner auch mit Rücksicht auf frühere Beispiele zu einem angemessenen Teil zu übernehmen, sagte ein Beamter. Die Regierung vertrete die Position, dass im Grunde der nordkoreanischen Mannschaft garantiert werde, ohne Weiteres Spiele zu bestreiten.
Grundsätzlich soll jedes Land die Kosten für seine Teilnahme an den Asienspielen selbst übernehmen. Für einige Staaten trägt der Olympische Rat Asiens (OCA) jedoch einen Teil der Kosten.
Die südkoreanische Regierung will neben der Unterstützung durch die OCA auch den innerkoreanischen Kooperationsfonds für die finanzielle Hilfe für die nordkoreanische Mannschaft einsetzen. Wie verlautete, wolle sie jedoch nicht den größten Teil deren Kosten übernehmen, wie es bei den Asienspielen in Busan 2002 der Fall gewesen war.
Hinsichtlich der umstrittenen Entsendung einer Anfeuerungstruppe Nordkoreas hieß es, der Süden werde es begrüßen, sollte der Norden sich umentscheiden und die Gruppe doch noch schicken. Seoul wolle jedoch von Nordkorea nicht fordern, die Entscheidung, keine Fangruppe zu schicken, rückgängig zu machen.