Der Minister für Industrie, Handel und Energie, Yoon Sang-jick, hat die Textilindustrie aufgefordert, aktiv in den chinesischen Markt vorzustoßen.
Bei einem Treffen mit CEOs aus der Textil- und Modeindustrie betonte Yoon, dass die Branche nicht über ein bilaterales Freihandelsabkommen mit China besorgt sein sollte. Sie sollte stattdessen die Gelegenheit nutzen, sich Zugang zum chinesischen Binnenmarkt zu verschaffen.
Yoon forderte aktive Investitionen. Durch die Förderung globaler Modemarken und die Nutzung des innerkoreanischen Industrieparks im nordkoreanischen Kaesong sollten eine Innovation bei den Kosten und hohe Wertschöpfung angestrebt werden, hieß es.
Teilnehmer des Treffens waren unter anderem Vorsitzende großer Textilverbände, darunter der Koreanische Bund von Textilindustrien. Die Unternehmer drückten Besorgnis über eine schwächelnde Binnennachfrage und den Personalmangel aus und diskutierten über Kooperationsmaßnahmen mit der Regierung.