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Wirtschaft

Südkorea in der Schlussgruppe bei Flexibilität am Arbeitsmarkt

Write: 2014-09-10 10:16:05Update: 2014-09-10 14:53:03

Südkorea zählt bei der Flexibilität am Arbeitsmarkt im weltweiten Vergleich zur Schlussgruppe.

Das ging aus einem Bericht hervor, den Wirtschaftsprofessor Park Dong-un von der Dongkook Universität im Auftrag des Center for Free Enterprise in Seoul verfasste.

Park wies darauf hin, dass Südkorea noch im Jahr 2000 auf Platz 58 unter 123 Ländern stand, jedoch jüngst auf einen der letzten Plätze abrutschte. Er stützt sich dabei auf die Weltrangliste der Wirtschaftsfreiheit in Bezug auf die Regulierung des Arbeitsmarkts, den das Fraser Institute in Kanada jährlich veröffentlicht.

Südkorea fiel 2003 auf Platz 81 unter 127 Ländern und 2006 auf Platz 132 unter 141 Ländern. 2011 belegte das Land den 133. Platz unter 152 untersuchten Staaten.

Park nahm sich Deutschland als Vorbild des Bench Marking, das durch Flexibilisierungsmaßnahmen ein Wunder am Arbeitsmarkt verwirklichte. Nachdem 85 Prozent der Großunternehmen in Deutschland wegen des starren Arbeitsmarkts und hoher Arbeitskosten Anfang der 2000er Jahre ihre Produktion ins Ausland verlagert hatten, reformierte die Bundesregierung den Arbeitsmarkt, indem sie den Beschäftigungsschutz bei kleinen Unternehmen lockerte und die Kurzarbeit förderte.

Um eine Beschäftigung von 70 Prozent zu erreichen, sollte Südkorea zuerst wie Deutschland eine Reform des Arbeitsmarkts durchführen, betonte der Professor.

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