Ein weiterer Familienbesuchsaustausch zwischen beiden Teilen Koreas ist nicht vor Jahresende zu erwarten. Nordkorea hat auf den Vorschlag des südkoreanischen Rotkreuz-Verbandes nicht reagiert, am gestrigen Freitag Arbeitsgespräche über weitere Familienzusammenführungen durchzuführen. Ein Sprecher des südkoreanischen Rotkreuz-Verbandes bestätigte, dass der Verband vor Jahresende den Vorschlag nicht wiederholen wolle. Beide Teilstaaten Koreas wollten ursprünglich Mitte Oktober die vierte Familienzusammenführung zustande bringen. Dies hatte Nordkorea mit der Begründung einseitig verschoben, dass Südkorea mit den nach den Terroranschlägen in den USA verschärften Sicherheitsmaßnahmen das Land provoziere.