Die Höhe der ausgegebenen Immobilienkredite hat sich nach der Lockerung der Vorschriften für die Vergabe verdreifacht.
Die Summe der zwischen dem 1. und 31. August vergebenen Kredite hat sich nach Angaben der Finanzbranche verdreifacht, seit die Standards für den Beleihungsauslauf (LTV) und den Schulden-Einkommensquotienten (DTI) gelockert wurden. Der Anstieg um 4,7 Billionen Won oder 4,5 Milliarden Dollar sei um das Dreifache höher als die Summe der zwischen Januar und Juli vergebenen Hauskredite.
Lediglich 40 Milliarden Won seien als Kredite von Nicht-Banken aufgenommen worden, was auf einen Wandel hin zu den Banken als wichtigstem Kreditgeber hinweise.
Auch hätten eine Erholung auf dem Immobilienmarkt und an der Börse die Kreditaufnahme begünstigt.
Jedoch warnen Fachleute, dass die höhere Kreditvergabe zur Belastung für die Wirtschaft werden könne, wenn die Schulden der privaten Haushalte steigen.
Die Branche erwartet außerdem, dass die Kreditvergabe im dritten Quartal weiter zunehmen werde.