Eine Gruppe von nordkoreanischen Flüchtlingen hat trotz Nordkoreas Vergeltungsdrohung erneut Flugblätter mit antinordkoreanischen Botschaften in den Norden geschickt.
Mitglieder von Kämpfer für ein freies Nordkorea (FFNK) schickten am Sonntag in Paju nahe der innerkoreanischen Grenze 200.000 Flugblätter mit 20 Luftballons über die Grenze. In den Flugblättern werden die Machtnachfolge durch die Kim-Familie in dritter Generation und das nordkoreanische Regime kritisiert.
Der Gruppenleiter Park Sang-hak betonte, man wolle trotz Drohungen Nordkoreas weiterhin Briefe der Wahrheit schicken, bis die Einwohner in Nordkorea Freiheit erlangen.
Zuvor hatten rund 20 Mitglieder der Koreanischen Allianz für progressive Bewegungen auf einer Pressekonferenz in Paju gefordert, die Flugblattaktion zu stoppen. Mit dieser Handlung würde der Frieden auf der koreanischen Halbinsel zerstört, hieß es.