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US-General LaPorte sieht in Nordkoreas konventioneller Stärke immer noch große Bedrohung
Write: 2003-07-28 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Das US-Militär sieht in Nordkoreas konventioneller Stärke weiterhin eine unbestreitbar große Bedrohung. Dies sagte der Oberste Befehlshaber der US-Streitkräfte in Südkorea, Lion LaPorte, in einem Interview mit dem US-Sender ABC zum 50. Jahr des Waffenstillstandsabkommens des Koreakriegs. Denn 70 Prozent der circa 1,2 Millionen Mann starken nordkoreanischen Truppen seien nahe der innerkoreanischen Grenze stationiert. Das nordkoreanische Militär verfüge über mehr als 10.000 Kanonen, über 12.000 unterirdische Militäranlagen und über 800 Raketen. LaPorte zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass die südkoranisch-amerikanischen Alliierten schließlich militärisch überlegen seien. Insbesondere die Marine sowie die Luftwaffe der Alliierten seien deutlich stärker einzustufen, hieß es. Man sei jederzeit kampfbereit, wenn die Abschreckung nicht mehr funktionieren sollte. Lediglich, dass es in Nordkorea zahlreiche unterirdische Militäranlagen gebe, bedeutete für die Alliierten eine große Herausforderung, sagte er weiter.
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