Nordkorea hat Präsidentin Park Geun-hye wegen ihrer Rede bei der UNO-Vollversammlung scharf kritisiert.
Parks Rede komme einer hochgefährlichen Provokation gleich, die die innerkoreanischen Beziehungen in die Katastrophe treibe. Es sei eine unmissverständliche Herausforderung der Würde und des Staatssystems Nordkoreas, dass Park in ihrer Grundsatzrede das Atomprogramm und die Menschenrechtsfrage des Nordens thematisiert habe.
Die Kritik äußerte das staatliche Komitee zur friedlichen Wiedervereinigung des Vaterlandes, das als gegen den Süden gerichtete Propagandastelle gilt.
Das südkoreanische Vereinigungsministerium brachte tiefstes Bedauern über die Kritik zum Ausdruck. Pjöngjang solle nachdenken, warum die internationale Gemeinschaft einstimmig Lösungen für die Menschenrechtsfrage und Nuklearproblematik Nordkoreas fordere, so ein Kommentar des Ministeriums.