Nordkoreas Nationale Verteidigungskommission hat Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye erneut namentlich kritisiert.
Anlass war, dass Park bei einer jüngsten Kabinettssitzung die nordkoreanische Nuklear- und Menschenrechtsfrage als wichtigsten Punkt auf der Agenda der Nordkorea-Politik genannt hatte.
Park habe damit offen erklärt, dass ihre Nordkorea-Politik in der Tat eine Politik zur Konfrontation der Nation sei, sagte ein Sprecher der Kommission im Staatsfernsehen KCTV. Damit werde das Ziel verfolgt, Nordkoreas sozialistisches System zu zerstören.
Der Sprecher kritisierte auch Parks Forderung, ein Gesetz zu den Menschenrechten in Nordkorea im Parlament zu billigen. Gerade die Menschenrechtsfrage für einen politisch böswilligen Plan zu missbrauchen, stelle die gewaltsamste Form der Verletzung der Menschenrechte dar.
Der Sprecher verwendete u.a. grobe Ausdrücke wie „Verrückte“ bei seiner Kritik an Südkoreas Staatschefin.