Der Vorsitzende der Samsung-Gruppe, Lee Kun-hee, wird voraussichtlich aus dem Krankenhaus entlassen, um zuhause weiter behandelt zu werden.
Wie am heutigen Freitag bekannt wurde, werde ein solcher Schritt derzeit erwogen.
Lee hatte am 10. Mai einen Herzinfarkt erlitten, am folgenden Tag war ihm im Samsung Medical Center ein Stent gesetzt worden. Seitdem wird er dort stationär behandelt.
Wie verlautete, mache seine Genesung Fortschritte. Lee reagiere allmählich besser auf externe Reize und könne mit einer Pflegekraft an seiner Seite im Rollstuhl sitzen. Die kognitiven Funktionen hätten sich jedoch noch nicht so weit erholt, dass er Menschen erkennen könne, hieß es.
Die zuständigen Mediziner erwägen laut Berichten, ihn zuhause zu behandeln, da sie davon ausgehen, dass sich im gewohnten Umfeld seine kognitiven Fähigkeiten schneller verbessern könnten. Demnach werde nun ein Aufzug für den Transport eines Bettes in Lees Wohnhaus in Seoul eingerichtet.
Die Samsung-Gruppe wollte den Inhalt dieses Berichts jedoch nicht offiziell bestätigen. Es sei unangemessen, eine private Angelegenheit auf Unternehmensebene zu erwähnen, sagte ein Vertreter der Gruppe.