Vertreter Nordkoreas haben vor den Vereinten Nationen zur Menschenrechtslage im Land Stellung genommen.
Im Rahmen einer Erörterung am UN-Hauptsitz in New York am Dienstag wurde vor etwa 100 Journalisten und Diplomaten betont, dass der Dialogkanal für Diskussionen über die Menschenrechte geöffnet sei.
Der stellvertretende Botschafter bei den UN, Ri Tong-il, wiederholte, dass Nordkorea den Dialog und die Zusammenarbeit mit der internationalen Gemeinschaft wegen seiner Menschenrechtslage fortsetzen werde.
Choe Myong-nam, für Menschenrechte zuständiger Abteilungsleiter im Außenministerium sagte, das größte Hindernis für die Verbesserung der Menschenrechte in Nordkorea seien die USA. Gleichzeitig äußerte er Ablehnung gegen eine, wie es hieß, politisch motivierte UN-Resolution zu den Menschenrechten in Nordkorea.
Laut weiteren Angaben Choes gebe in Nordkorea keine Gefangenenlager sondern nur "Arbeitsarrestzentren".
Die Vereinten Nationen wollen nächsten Monat eine Resolution zur Menschenrechtslage in Nordkorea verabschieden. Das kommunistische Land reagiert mit der Teilnahme an den Diskussionen auf den zunehmenden Druck der internationalen Gemeinschaft wegen der Menschenrechtssituation in Nordkorea.