Die Regierung will bis Jahresende massive Finanzmittel einsetzen, um die Binnennachfrage zu beleben.
Das Finanzministerium und weitere zuständige Ministerien legten heute bei einer Sitzung Maßnahmen zur Konjunkturbelebung und gegen die Abwertung des japanischen Yen fest.
Demnach werden von den im Juli beschlossenen Finanzmitteln zur Ankurbelung der Konjunktur in Höhe von 41 Billionen Won (38 Milliarden Dollar) bis Jahresende mindestens 31 Billionen Won (knapp 29 Milliarden Dollar) eingesetzt. Damit werden mindestens fünf Billionen Won (4,6 Milliarden Dollar) mehr als ursprünglich geplant in Umlauf gebracht. Grund ist die schleppendere Erholung der Konjunktur als erwartet.
Angesichts des schwachen Yen will die Regierung kleine und mittlere Betriebe unterstützen und Unternehmen zu mehr Anlageinvestitionen bewegen. Für 4.000 kleine und mittlere Unternehmen, bei denen Japans Anteil beim Export 40 Prozent überschreitet, wird ihr Beitrag für die Versicherung gegen Wechselkursschwankungen um die Hälfte reduziert. Bis Jahresende will die Regierung ihnen mehr als eine Billion Won oder 932 Millionen Dollar zur Verfügung stellen.