Die südkoreanische Regierung hat gefordert, die zweite Runde der ranghohen innerkoreanischen Gespräche wie geplant durchzuführen.
Der zweite ranghohe Kontakt sei bereits vereinbart worden, daher sei es die grundlegende Position der Regierung, dass an der Vereinbarung festgehalten werden sollte, sagte ein Beamter des Vereinigungsministeriums am Sonntag. Die Äußerung erfolgte, nachdem Nordkorea angesichts der Verteilung von anti-nordkoreanischen Flugblättern durch südkoreanische Bürgerinitiativen erneut vor einer Absage der Gespräche gewarnt hatte.
Bezüglich eines Vorschlags für den Termin hieß es, es stehe noch nicht fest, ob beide Koreas zu Arbeitsgesprächen zusammenkommen oder schriftlich verhandeln würden. Der Süden wolle nach der Überprüfung eines Termins und der Agenda dem Norden einen Vorschlag übermitteln.
Über die Flugblattaktion sollten private Organisationen frei entscheiden. Die Regierung halte jedoch unbeirrt an der Position fest, dass diese eine besonnene und weise Entscheidung treffen sollte. Wenn die Sicherheit der Bürger früher in Gefahr gewesen sei, habe die Regierung nötigenfalls Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Auch künftig werde an dieser Position festgehalten, hieß es weiter.