Laut seinem Botschafter bei den Vereinten Nationen muss Südkorea prüfen, ob es mit einer Barzahlung für innerkoreanische Touren ins Geumgang-Gebirge an Nordkorea nicht gegen UN-Resolutionen verstoßen wird.
Das sagte Oh Joon bei der parlamentarischen Überprüfung der Arbeit der UN-Vertretung am Dienstag (Ortszeit) in New York.
Eine Wiederaufnahme der Geumgang-Tourprogramme selbst stelle keinen Verstoß gegen Resolutionen des UN-Sicherheitsrats gegen Nordkorea dar. Sollte jedoch im Gegenzug eine große Summe in bar nach Nordkorea fließen, müsse gewährleistet sein, dass das Geld nicht für die Waffenentwicklung verwendet werde, betonte Oh.
Auf die Frage von Abgeordneten, ob hierfür eine authentische Interpretation des Weltsicherheitsrates im Voraus erforderlich sei, hieß es, er wolle nötigenfalls das Gremium um eine Überprüfung bitten.
Einige Abgeordnete wiesen darauf hin, dass Nordkorea angesichts der neuen UN-Resolution zu dessen Menschenrechten anders als früher vorgeht und zum Beispiel eine Informationsveranstaltung zur Angelegenheit eröffnete. Demnach sollte Südkorea Bemühungen unternehmen, damit eine strengere Resolution angenommen werde, forderten sie.