Nach Einschätzung von Finanzminister Choi Kyung-hwan ist die südkoreanische Volkswirtschaft mit der Gefahr eines geringen Wachstums und niedriger Inflation konfrontiert.
Die Regierung wolle den Schwerpunkt darauf legen, die Wirtschaftsstruktur zu verbessern und das Wachstumspotenzial zu erweitern, sagte Choi vor dem parlamentarischen Ausschuss für Strategie und Finanzen.
Nicht nur die Binnenkonjunktur sondern auch externe Bedingungen seien nicht günstig. Die Regierung wolle die makroökonomische Politik in expansionistischer Weise betreiben und eine Struktur schaffen, die einen positiven Kreislauf zwischen Haushalts- und Unternehmenseinkommen ermögliche, hieß es.
Choi betonte weiter, sieben aussichtsreiche Dienstleistungsbereiche wie Medizin und Tourismus zu fördern. Durch die Kreativwirtschaft wolle man das Wachstumspotenzial verstärken und die Staatskasse nachhaltig und effizient verwalten.