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Japanischer NGO-Vertreter trifft in Nordkorea Verwandte von Entführungsopfern
Write: 2003-08-01 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Ein Vertreter einer japanischen Nichtregierungsorganisation (NGO) ist vor kurzem mit in Nordkorea lebenden Familienangehörigen von einst nach Pjöngjang entführten Japanern zusammengetroffen. Es handelt sich dabei um sechs Familienangehörige von fünf entführten Japanern, die eine Rückkehr nach einem Tokiobesuch in den Norden verweigert haben und nun wieder in Japan leben. Nach japanischen Medienberichten ist das Treffen zwischen dem Generaldirektor der NGO „Rainbow Bridge“ und den sechs Familienangehörigen am 28. Juli in einem Hotel in Pjöngjang zustande gekommen. Nach Berichten von japanischen Medien habe Nordkorea vorsichtig angeboten, einen Teil der Familienangehörigen der repatriierten Japaner nach Tokio zu schicken. Die japanische Regierung habe darauf allerdings noch nicht reagiert. Japan vermute, dass Nordkorea dann Gegenleistungen erwartet. Gegenleistungen könnten möglicherweise im Zusammenhang mit dem Einlaufverbot für das nordkoreanische Frachtschiff Mangyong gefordert werden, berichteten japanische Medien.
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