In Nordkorea sind in letzter Zeit offenbar 12 Kader der Arbeiterpartei hingerichtet worden.
Das berichtete das japanische Medium Asiapress International unter Berufung auf eine Quelle in Nordkorea.
Drei Abteilungsleiter des zentralen Parteiverbandes und sieben Untergeordnete seien am 6. September erschossen worden. Ihnen wurde vorgeworfen, eine geheime private Gruppierung gebildet zu haben.
Am 11. September seien ein Abteilungsleiter des zentralen Parteiverbandes und der oberste Sekretär des Verbandes in Haeju erschossen worden. Sie hätten im Verdacht gestanden, sich mit Jang Song-thaek, die letztes Jahr hingerichtete Nummer zwei in der Machthierarchie, verschwört zu haben.
Bei den Hinrichtungen seien Funktionäre der Partei und des Ministeriums für staatliche Sicherheit anwesend gewesen. Es habe sich möglicherweise um Hinrichtungen gehandelt, die der Abschreckung dienen sollen, hieß es.