Die nordkoreanische Volksarmee unterzieht ihre Kader und Soldaten je nach deren sozialer Klasse einer Kontrolle.
Die Politoffiziere überwachen Militärkader bezüglich deren ideologischen Tendenzen scharf.
Das steht in internen Dokumenten der nordkoreanischen Armee, die KBS exklusiv vorliegen.
Demnach prüfte die Volksarmee nach dem Tod des langjährigen Machthabers Kim Jong-il im Dezember 2011 alle Kader auf deren Gedankenwelt, um Unruhen an der Front zu verhindern. Die Ideologie und Loyalität jedes Kaders wurde von Politkommissaren untersucht und anschließend Bericht erstattet.
In einem anderen Dokument steht, dass die Soldaten mit positivem Hintergrund, wie zum Beispiel Hinterbliebene von Revolutionären gegen Südkorea oder von Unabhängigkeitskämpfern, für eine Sonderbehandlung in einer gesonderten Liste erfasst werden.
Soldaten, die besondere Aufmerksamkeit brauchen, würden gesondert behandelt, und deren Probleme werden im Detail geschildert.
Es wurde außerdem festgestellt, dass Truppeneinheiten angesichts des herrschenden Materialmangels dazu gedrängt würden, Eisenschrott und Öl zu besorgen.