Die USA sollen Nordkoreas Vorschlag für Gespräche wegen der Menschenrechtssituation abgelehnt haben.
Das sagte Kim Song, Diplomat der nordkoreanischen Vertretung bei den Vereinten Nationen, jüngst bei einem Treffen mit Pressevertretern am UN-Hauptquartier in New York.
Nordkorea habe Robert King, den US-Sondergesandten für Menschenrechte in Nordkorea, zu einer selbst organisierten Informationsveranstaltung zur Menschenrechtslage eingeladen und auf diese Weise Gespräche angeboten.
Man habe damit gerechnet, dass die USA keine Reaktion zeigen würden. Jedoch habe Washington geantwortet und den Vorschlag abgelehnt, hieß es.
Angesichts Bewegungen innerhalb der UNO, Nordkorea wegen Menschenrechtsverletzungen vor den Internationalen Strafgerichtshof zu stellen, unternimmt das Land Anstrengungen, dies zu verhindern.