Im Falle einer schrittweisen wirtschaftlichen Integration zwischen Süd- und Nordkorea wird das Bruttoinlandsprodukt im Norden jährlich um 16 Prozentpunkte wachsen.
Diese Prognose legte Wirtschaftsprofessor Sung Han-kyung bei einem Seminar über die innerkoreanische Wirtschaftsintegration in Seoul vor.
Dabei stützte sich Sung auf ein Szenario, dass Süd- und Nordkorea zwischen 2015 und 2030 ein Abkommen für engere wirtschaftliche Partnerschaft (CEPA) abschließen und der Transpazifischen Partnerschaft (TPP) beitreten. Die Freihandelsabkommen Südkoreas mit anderen Ländern sollen auf die nordkoreanische Region erweitert werden, um anschließend eine vollständige Wirtschaftsintegration zu verwirklichen.
Dann werde das Bruttoinlandsprodukt Nordkoreas von 2016 und 2030 im Schnitt um 16 Prozentpunkte im Jahr zulegen, und das Südkoreas um einen Prozentpunkt, teilte Sung mit.
Größte Nutznießer dieses Prozesses unter den Nachbarländern würde Japan sein, fügte er hinzu.