Finanzminister Choi Kyung-hwan will Zusatzindikatoren für die Beschäftigung bekannt geben, damit die sogenannte gefühlte Arbeitslosigkeit erfasst werden kann.
Das sagte Choi bei der zweiten Sitzung des staatlichen Statistikausschusses.
Die Regierung werde ab dem 12. November Zusatzindikatoren, in denen neben der Arbeitslosigkeit auch die Unterauslastung des Arbeitskräfteangebots (Labour underuntilization) berücksichtigt wird, veröffentlichen.
Er erwarte, dass der Schritt auch dazu diene, Maßnahmen zur Erreichung der Beschäftigungsquote von 70 Prozent auszuarbeiten, sagte der Minister weiter.
Bei der Sitzung wurde auch diskutiert, dass die Volkszählung statt der Untersuchungen vor Ort auf Verwaltungsdaten von Behörden und öffentlichen Institutionen beruhe. Damit können voraussichtlich mindestens 100 Milliarden Won oder 9,3 Millionen Dollar Kosten eingespart werden und die Volkszählungsdaten jedes Jahr erneuert werden.