Jede dritte auf Wirtschaftsprognosen spezialisierte Institution in Übersee erwartet für Südkorea im kommenden Jahr eine Inflationsrate im Ein-Prozent-Bereich.
Laut Daten von Bloomberg und des Internationalen Finanzzentrums in Seoul gingen 26 Investmentbanken und Institutionen für die Wirtschaftsprognose seit Oktober davon aus, dass die Verbraucherpreise nächstes Jahr im Schnitt um 2,2 Prozent steigen würden.
Das ist 0,2 Prozent niedriger als die Prognose von einen Monat zuvor. Auch liegt der Wert unter der Voraussage der Koreanischen Zentralbank von 2,4 Prozent.
Neun Institute erwarteten zudem, dass die Inflationsrate im Ein-Prozent-Bereich verharren werde.
Als Grund für einen abnehmenden Inflationsdruck wurden gesunkene Ölpreise, die schwache Nachfrage in Folge des Abschwungs der Binnenkonjunktur sowie der sich verlangsamende Anstieg der Löhne genannt.