Die südkoreanische Regierung hat die Bitte Nordkoreas akzeptiert, im Industriepark Kaesong Ausrüstung für die Erkennung der Ebola-Erkrankung zu installieren.
Im Einwanderungsbüro der Industriezone würden drei Wärmebildkameras aufgebaut, teilte ein Mitarbeiter des Vereinigungsministeriums mit.
Eine Vereinbarung über den Aufbau der Kameras werde bald unterzeichnet. Die Kameras würden ausgeliehen, da sie als strategische Güter gelten, deren Export nach Nordkorea verboten sei.
Die Kameras würden von nordkoreanischem Personal bedient, jedoch würden Vertreter des südkoreanischen Managementbüros in Kaesong die Nutzung der Geräte beaufsichtigen.
Bereits 2009 hatte Südkorea wegen der Schweinegrippe H1N1 Erkennungsgeräte in der Sonderwirtschaftszone eingerichtet.
Rund 300 bis 400 Südkoreaner und ausländische Arbeiter besuchen den Komplex in Nordkorea nahe der Grenze. Dort arbeiten etwa 53.000 Nordkoreaner in südkoreanischen Fabriken.